Innenohrprotektion (IOP)

Hörsturz und Tinnitus wirksam behandeln.

Eine Erkrankung des Innenohres kann zu plötzlicher Hörminderung und / oder einem Ohrgeräusch führen. Gelegentlich kann Schwindel auftreten.

Die Behandlung ist wenig einheitlich. In den vergangenen Jahren sind auch deshalb viele Therapien wieder eingestellt worden, da deren Wirksamkeit nicht nachzuweisen war. KOPFZENTRUM analysiert in einer eigenen Sektion die Ergebnisse seiner Therapien und vergleicht diese mit den internationalen Publikationen.

So wird heutzutage die Behandlung mit Methylprednisolon empfohlen, da dieser Wirkstoff zu einer nachweisbaren Verbesserung der Symptome führen kann (Stand Juni 2015). Das Präparat kann intravenös als Kurzinfusion oder als lokale Injektion in das Mittelohr erfolgen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben sich darauf festgelegt, die Behandlungskosten ausschließlich für hochgradige Hörsturzereignisse zu übernehmen. Da jedoch eine Therapie auch bei weniger ausgeprägten Befunden sinnvoll ist, bietet KOPFZENTRUM diese Therapie auch als Individualleistung an.

IOP1

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen werden jeweils 250 mg Urbason© intravenös verabreicht. Die Wirkung tritt innerhalb von 48 Stunden ein und kann innerhalb von 4 Wochen die Funktion des Innenohres verbessern.
Der Preis beträgt EUR 110.

IOP2

Mit einem Miniatur-Endoskop werden im Operationssaal unter Sicht 2 ml (100 mg) Prednisolon in die Paukenhöhle injiziert. Gleichzeitig wird dabei das sog. runde Fenster kontrolliert und abgedeckt. Die Wirkung tritt innerhalb von 48 Stunden ein und kann innerhalb von 6 Wochen die Funktion des Innenohres verbessern. Die Therapie kann wiederholt werden.
Der Preis beträgt EUR 240.

Beide Verfahren können kombiniert werden.

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