Rhinomanometrie (RHI)

Nasenatmung genau messen.

Die Rhinomanometrie dient zur Messung des Nasendurchflusses und des damit zusammenhängenden Nasenatemwiderstandes. Die Messung ist komplex, da mehrere Einflussfaktoren die Ergebnisse verfälschen könnten.

Wie kann man die Nasenatmung verbessern?

Die Ursache einer Nasenatmungsbehinderung ist nicht einfach festzustellen. Dabei ist die Unterscheidung der Störung für die Therapie wichtig. Liegt eine verbogene Nasenscheidewand vor, ist eine Korrektur in Narkose erforderlich. Sind es die Schwellkörper, genügen meist Medikamente. In ca. 15 % liegt die Störung gar nicht in der Nase, sondern im Bereich des Naseneingangs. Mit Hilfe einer Nasendurchflussmessung (Rhinomanometrie) kann die Störungsursache meist zweifelsfrei festgestellt werden. Allerdings ist dafür ein weiterentwickeltes System erforderlich, das die Vielzahl von Messdaten auswertet und richtig einzuordnen hilft.

Wie kann man den Nasenfluss richtig messen?

KOPFZENTRUM setzt dafür das System 4Rhino (Rhinolab, Sutter) und die Auswertungssoftware nach Prof. Dr. Dr. Klaus Vogt ein. Das System ist herkömmlichen Systemen weit überlegen, da alle Phasen und Stationen der Nasenatmung mit Mikrosensoren mit mehr als 3.000 Messpunkten erfasst werden können. 4Rhino funktioniert ohne Nasenoliven und kann damit den Einfluss der Nasenklappe erfassen.

Die resultierenden Ergebnisse zeigen eine hohe Spezifität und Sensitivität und stimmen mit den subjektiv empfundenen Störungen fast immer überein. Das System erlaubt damit auch eine wesentlich bessere Vergleichbarkeit der Nasenatmung vor und nach einer Therapie.

Die Kosten für diese Untersuchung werden nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) übernommen. Der Leistungskatalog der GKV umfasst im Rahmen der Grundpauschale eine einfache Rhinomanometrie, die nicht über eine vergleichbare Genauigkeit verfügt. Aus diesem Grund ist eine Zuzahlung von EUR 30 für die Durchführung und Auswertung der Messung erforderlich.

Literatur: Four-phase rhinomanometry: a multicentric retrospective analysis of 36,563 clinical measurements; Klaus Vogt; Klaus-Dieter Wernecke; Hans Behrbohm; Wolfgang Gubisch; Mara Argale; Eur Arch Otorhinolaryngol.

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