Technikflotte

Das KOPFZENTRUM verfügt über eine moderne medizinische Geräteflotte. Regelmäßige Kontrollen durch den TÜV Süd und Investitionen in neue Systeme sichern diesen Standard. Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Auswahl von Systemen vor.

 


KOPFZENTRUM führt Medical Procedure Assist ein

Haben Sie als Patient auch schon mal den Eindruck gehabt, dass ein und derselbe Arzt die gleichen Symptome manchmal anders behandelt? Kennen Sie den Spruch, „Zwei Ärzte, zwei Meinungen?“. 

Vermuten Sie auch, dass medizinisches Wissen heute so schnell wächst, dass ein einzelner Arzt gar nicht mehr alles wissen kann?

Das Informationszeitalter macht auch vor Medizin nicht Halt. Jede Woche erscheinen Studien mit Unmengen von Details, Erfahrungen und neuen Behandlungsempfehlungen. Dazu kommen die systematische Auswertung von mehr als 150.000 behandelten KOPFZENTRUM-Patienten pro Jahr, Stellungnahmen von Fachgesellschaften und Herstellern. Dieses Wissen fließt in die Behandlungshandbücher unserer Ärzte, die sich inzwischen beinah täglich verändern. In regelmäßigen Training müssen unsere Mitarbeiter beweisen, dass sie auf dem Stand der Technik sind. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass der Arzt in der Vielzahl der Daten anders als vorgesehen entscheidet. Denn auch Ärzte können nicht alles wissen.

Bereits im Jahr 2010 haben wir mit dem Surgical Procedure Manager gezeigt, dass medizinisches Wissen in Form von Checklisten zur Sicherheit und Qualität im OP-Saal führt und damit Pionierarbeit für eine modellbasierte Medizin geleistet. Der SPM ist inzwischen fester Bestandteil moderner OP-Systeme und weltweit in Betrieb. Jeder OP-Saal, der mit dem System ausgestattet ist, liefert jeden Tag Informationen über OP-Verläufe und Ergebnisse und macht damit die Datenbasis für künftige Entscheidungen immer besser. So ist ein selbstlernendes und sich selbst verbesserndes System entstanden.

Mit dem Medical Procedure Assist (MPA) wird dieses Wissen in die nicht-chirurgische Behandlung übertragen. Arzt und Patient stehen für die wichtigsten Krankheitsbilder Checklisten zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass wirklich alle Informationen zu den möglichen Erkrankungsursachen erhoben worden sind. Auf dieser Basis schlägt das System eine individuell angepasste Therapie vor, die der Arzt in seine Entscheidung einbezieht. Arzt und Patient können nachvollziehen, warum der Computeralgorithmus die Therapiealternative bevorzugt oder eine andere hintenanstellt. Vor allem aber bleibt die letzte Entscheidung bei Arzt und Patient. Der Computer muss sich mit der Rolle des allwissenden Assistenten begnügen.

Seit der testweisen Einführung im Januar 2017 sind mehr als 100 HNO-Patienten mit Unterstützung des MPA an KOPFZENTRUM behandelt worden. Doch wie verändert sich die Behandlung für den Patienten? Zunächst gar nicht, der Arzt wird wie immer gründlich nach Ihren Beschwerden und damit zusammenhängenden Informationen fragen. Er wird Sie gründlich und vorsichtig untersuchen. Erst danach wendet sich der Arzt mit dem Patienten gemeinsam dem MPA-Display zu. Nach Eingabe der Diagnosegruppe fragt das System die erforderlichen Diagnosen schrittweise ab. Nicht selten wird der Arzt die eine oder andere Information auf diese Weise ergänzen. Gelegentlich wird der Satz fallen, „Das hätte ich jetzt tatsächlich vergessen“. Sind alle Informationen beisammen greift das System auf das Expertenwissen der KOPFZENTRUM-Handbücher zu und schlägt geeignete Therapieformen, geordnet nach der angenommenen Effektivität, vor. Der Patient kann jeden Schritt und die Grundlagen der Entscheidung nachvollziehen. Der Arzt wechselt in diesem Moment in eine kontrollierende Funktion. Und obwohl er gemeinsam mit dem Patienten tatsächlich mehr Zeit am Computer verbringt, kann der Arzt dem Patienten die Informationen viel besser erklären. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient leidet nicht. Im Gegenteil, durch die gemeinsame Herleitung der Therapie entsteht ein viel offenerer Gedankenaustausch auf Augenhöhe.

Wir sind stolz darauf, unsere Sprechstunden als weltweit erster Anbieter mit dem Medical Procedure Assist auszustatten. Aus Überzeugung für die Kraft von Innovationen investieren wir außergewöhnlich viel Wissen, Zeit und Infrastruktur um unseren Patienten zu jeder Zeit die höchste Sicherheit, die beste Qualität und eine neue Form der Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu bieten.

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HD-Endoskopie für die Untersuchung von Hals, Nase oder Ohr

Mit kleinen, 4mm-dünnen Endoskopen kann der Arzt berührungslos detaillierte Untersuchungen in den genannten Regionen vornehmen.

Durch den HD-Videostandard ist es möglich, auch minimale Veränderungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln. Das Bild zeigt eine Untersuchung der Nasenschleimhaut mit der feinen Zeichnung der Gefäße und der Konturen des knöchernen Gerüsts der Nase.

Das KOPFZENTRUM verfügt über eine HD-Ausstattung und rüstet die Filialen schrittweise vollständig um.

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OFFICE1® Untersuchungssystem

Das KOPFZENTRUM ist Entwicklungspartner bei einer neuen Generation HNO-ärztlicher Arbeitsplätze. Wie in allen anderen Bereichen des Lebens spielt auch in der Medizin Software eine immer größere Rolle.

 

Planungssysteme, Analysesoftware, Zugriff auf CT- und MRT-Daten sind nur eine Auswahl der Funktionen, die es bislang nur in der OFFICE1® gibt. Das KOPFZENTRUM verfügt bereits über drei dieser Arbeitsplätze (Stand April 2013) und rüstet die Filialen schrittweise mit den neuen Systemen aus.

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Flexible Endoskopie für Erwachsene und Kinder

Besonders für empfindliche Stellen wie Kehlkopf ist es von großem Vorteil, wenn die Untersuchung berührungslos passiert.

Mit flexiblen Endoskopen, neuerdings mit digitalen Chips miniaturisiert kann die Untersuchung viel angenehmer für den Patienten durchgeführt werden.

Das KOPFZENTRUM verfügt in allen Filialen über flexible Endoskope für Erwachsene und Kinder.

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