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Kopfzentrum GruppeHals-Nasen-Ohrenheilkunde

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Hals, Nase und Ohren sind unsere Kontakte zur Außenwelt. Hier atmen wir, nehmen Duftmoleküle auf, wehren erfolgreich Infekte ab und schützen uns Tag für Tag gegen Allergene. Unser Ohr leistet in jeder Sekunde die Wandlung von Schall in elektrische Signale. Der Kehlkopf wiederum erzeugt Schallwellen und ist die Grundlage unserer Stimme. Der Gesichtsnerv steuert jede Facette unserer Mimik. Kurzum: in der HNO ist alles von Bedeutung, hängt alles miteinander zusammen und dabei ist alles winzig klein. Kaum ein Fach übt eine so große Faszination aus und beeinflusst uns alle jeden Tag.

Sektionen & Ärzte

Leistungen

Wir bieten alle wissenschaftlich bewiesenen und effizienten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der HNO-Heilkunde an. Dabei setzen wir konsequent die Leitlinien der deutschen und europäischen Fachgesellschaften in unseren internen Standards um. Nachfolgend können Sie für die häufigsten Beschwerden erste Informationen einsehen. Für weitergehende Beratung besuchen Sie bitte unsere Filialen, rufen oder mailen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Die häufigste Erkrankung im frühen und mittleren Erwachsenenalter überhaupt. Warum genau die Inzidenz in der westlichen Bevölkerung dermaßen zunimmt, ist nicht bekannt. Die Symptome Niesattacken, gerötete Augen und Nasenlaufen sind meist eindeutig. Die Bestimmung der Allergene und die Planung der Sofort-Therapie und einer Hyposensibilisierung erfordern einen Hauttest. Die Erfolge einer Hyposensibilisierung sind in zahlreichen Studien und Erfahrungsberichten belegt. Erfolgsraten von über 80 % sind heute bei vielen Allergenen Standard und vermeiden den sogenannten Etagenwechsel der Erkrankung. Die Sektion Allergologie steht Ihnen mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Können heftige Ausmaße annehmen. Sogenanntes Nervenreißen ziehen meist entlang der Hirnnervensegmente in einem bestimmten Muster und sprechen kaum auf konventionelle Schmerzmittel an. Nach einer gründlichen Untersuchung des HNO-Gebiets können eventuell auslösende Herde behandelt werden. Besonders die Nasennebenhöhlen oder vergrößerte Lymphknoten kommen als Ursache in Betracht. In jedem Fall wird ein Arzt für Neurologie in die Behandlung einbezogen.  Sind organische Ursachen ausgeschlossen und versagen die konservativen Mittel der Medizin, steht Ihnen die Sektion Komplementäre Medizin mit Methoden der Akupunktur zur Verfügung.

Geht meist mit einer Entzündung der Stimmlippen einher. In diesen Fällen genügt eine konservative Therapie über wenige Tage. Handelt es sich um eine chronische Erkrankung oder Stimmlippenpolypen, führt eine Kombination von Stimmruhe, medikamentöser Therapie und Logopädie zum Erfolg. In einigen Fällen wird ein kleiner chirurgischer Eingriff erforderlich. Hält eine Heiserkeit über 3 Wochen an, sollte auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Die Sektion Phoniatrie und Laryngologie steht Ihnen mit einem Spezialistenteam aus Ärzten, Logopäden und Phonochirurgen zur Verfügung.

Hier handelt es sich meist um eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen. Der Betroffene hat den Eindruck, die Infektion „geht nicht mehr weg“. Mit Endoskopie, Ultraschall oder CT ist die Diagnose schnell und sicher zu stellen. In den meisten Fällen führt ein kleiner chirurgischer Eingriff zu guten Ergebnissen und einer verbesserten Lebensqualität. Die Sektion Rhinologie steht Ihnen mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Sind meist harmlos und vorübergehend. Sollten sie mehr als 3 Wochen bestehen, sollte in jedem Fall eine Untersuchung erfolgen. Mit Ultraschall, CT oder MRT kann zwischen Entzündung und Tumor gut unterschieden werden. Bestehen Zweifel, wird mit einem kleinen chirurgischen Eingriff eine feingewebliche mikroskopische Untersuchung vorgenommen. Gerade bei den großen Speicheldrüsen sind die häufigsten Geschwulste gutartig. Werden sie frühzeitig entfernt, sind Sie damit geheilt.

Bösartige Erkrankungen sind heutzutage mit verschiedenen Methoden und Kombinationstherapien ebenfalls besser zu behandeln. Allerdings spielen hier die Risikofaktoren Nikotin und Alkohol eine bedeutende Rolle. Und vor allem der Zeitpunkt der Diagnose. Deshalb sollten Sie bei einem Verdacht in jedem Fall einen Termin in der Sprechstunde reservieren. Die Früherkennung von Kehlkopftumoren mit hochauflösenden Kamerasystemen kann nachweislich zu einer frühzeitigen Erkennung von Tumoren und deren Vorstadien führen*. Die Sektion HNO-Tumoren steht Ihnen mit einem Spezialistenteam aus Ärzten und Logopäden, einer regelmäßigen Tumorsprechstunde und dem Partner TUMORZENTRUM der Universitätsklinik Leipzig zur Verfügung.

Störungen des Gleichgewichtssystems entstehen in ca. 1/3 der Fälle im Vestibularorgan des Innenohres. Eine gründliche nicht-invasive Diagnostik erlaubt eine schnelle Therapie. Im Fall einer chronischen Erkrankung wie des Mb. Meniere wird heute der medikamentösen Therapie durch Gentamycin-Applikation mit sehr guten Ergebnissen der Vorzug vor chirurgischen Verfahren gegeben. Auch die seltenen Erkrankungen des inneren Gehörgangs, z.B. das Vestibularisschwannom (Akustikusneurinom) werden am KOPFZENTRUM häufig betreut. Die Sektion Neuro-Otologie steht Ihnen mit einem Spezialistenteam aus Ärzten, Audiometrieassistenten und Akustikern zur Verfügung.

Hängen häufig mit einer Hörstörung zusammen. In diesem Fall besteht die Therapie in einer Verbesserung der Mittelohrbelüftung und einer Sprachtherapie. Aber auch funktionelle Sprach- und Sprechfehler wie Stottern oder Lispeln sind häufig und lassen sich durch eine ärztlich begleitete Logopädie mit guten Ergebnissen behandeln. Die Sektion KÖPFCHENZENTRUM steht Ihnen und Ihrem Kind mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Hier kann eine medikamentöse und/oder kleine chirurgische Therapie Abhilfe schaffen. Folgeerkrankungen wie eine Nasennebenhöhlenentzündung oder Asthma müssen vermieden werden. Die Sektion Rhinologie steht Ihnen mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Zunächst erfolgt die Untersuchung der Ohren mit dem Mikroskop. Danach geben eine Hörprüfung und die Messung der Druckverhältnisse im Mittelohr Auskunft über die Ursache der Beschwerden. Die Therapie reicht von der Medikamentengabe bis hin zu chirurgischen Eingriffen zur Wiedererlangung des Hörens als wichtigster Sinn des Menschen. Dabei ist das Ohr bis heute das einzige Organ, das sogar bei vollständigem Ausfall zum Teil wieder hergestellt werden kann.
Wie hört ein schwerhöriger Mensch? Unter diesem Link können zahlreiche Hörbeispiele einen Eindruck von Schwerhörigkeit vermitteln. Bei Fragen zu Schwerhörigkeit, Hörsystemen und Implantaten wenden Sie sich bitte an unsere Sektion Ohr, Hören und Implantate. Terminvereinbarungen unter 0341.33 73 31 00.

Sind häufig durch eine unzureichende Belüftung der Nasennebenhöhlen verursacht. Mit Hilfe einer berührungs- und schmerzfreien Nasenendoskopie und eines CT-Bildes kann die Anatomie dieser komplizierten Region im Detail dargestellt werden. Die Behandlung umfasst schrittweise einfache pflegende Tropfen bis hin zu einer operativen Behandlung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.

Eine chronische Ohrerkrankung ist im Anfangsstadium gut zu behandeln. Meist kann eine kleine chirurgische Operation die Entzündung unterbinden und das Mittelohr wiederherstellen. Die Erkrankung erfordert eine regelmäßige Kontrolle durch den Arzt.

Meist durch harmlose Infektionen des Gehörgangs verursacht. In diesem Fall wird das Ohr vorsichtig gereinigt und mit Medikamenten behandelt. Falls das Mittelohr entzündet ist, reicht die Therapie von der Antibiotikagabe bis hin zur chirurgischen Therapie. Immer gehören Schmerzmittel zur Therapie. In manchen Fällen sind die Ohrenschmerzen fortgeleitet als Folge einer Mandelentzündung. Deshalb wird immer auch der Hals untersucht.

Die akute Mittelohrentzündung gehört zu den schmerzhaften Erfahrungen im Kindesalter. Durch eine Therapie mit Nasentropfen und Schmerzmitteln, in Einzelfällen mit einem winzigen Schnitt in das Trommelfell, lassen sich die Beschwerden schnell beherrschen. Die Sektion KÖPFCHENZENTRUM steht Ihnen und Ihrem Kind mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Ist meist eine Folge mehrerer Ursachen: Störungen der oberen Atemwege, Übergewicht und Stress können nur gemeinsam behandelt werden. Nach der Messung des Nasendurchfluss-Widerstandes erfolgt meist eine Aufzeichnung des Schnarchens, der Sauerstoffsättigung und eventueller Atemaussetzer mit einem tragbaren Gerät (MESAM) über Nacht. Die Therapie umfasst häufig die Begradigung der Nasenscheidewand, eine Verkleinerung der Schleimhautschwellkörper der Nase und des weichen Gaumens. Die Sektion Schlafbezogene Atemstörungen steht Ihnen mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Die häufigste Erkrankung in den kalten Monaten des Jahres. Meist harmlos und durch Viren bedingt, sollte ein Übergreifen auf Ohr, Kehlkopf, Nebenhöhlen oder eine Superinfektion vermieden werden. In jedem Fall muss auch eine andere Ursache, z.B. durch eine Allergie ausgeschlossen werden.

Bis zu 30 % aller Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren leiden unter einer nennenswerten Hörminderung. Dies kann zu Störungen des Spracherwerbs führen, denn „wer nicht hören kann, kann nicht richtig sprechen lernen“. In den allermeisten Fällen ist eine ungenügende Belüftung des Mittelohres wegen einer vergrößerten Rachenmandel die Ursache der Beschwerden. Wird diese verkleinert, funktioniert das Ohr wieder, der Spracherwerb kann sich normalisieren. Die Adenotomie ist ein Eingriff mit minimalen Risiken und großen Erfolgen für das Kind. Infektneigung und Schnarchen gehen zurück, in vielen Fällen erleben die Kinder einen Wachstumsschub. Die Sektion KÖPFCHENZENTRUM steht Ihnen und Ihrem Kind mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

Neben der vergrößerten Rachenmandel kann ab dem Alter von ca. 3 Jahren auch ein allergischer Schnupfen eine Infektneigung bedingen. Eine Untersuchung und ein Allergietest bringen schnell Gewissheit. Die Sektion KÖPFCHENZENTRUM steht Ihnen und Ihrem Kind mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.

In den meisten Fällen ist eine vergrößerte Rachenmandel die Ursache der Beschwerden. Seltener eine chronische Entzündung oder einfache Vergrößerung der Gaumenmandeln. In beiden Fällen besteht die Therapie in der chirurgischen Verkleinerung durch eine Adenotomie oder Laser-Tonsillotomie. Heutzutage sind dies sehr sichere Eingriffe mit geringen Wundschmerzen. Die Sektion KÖPFCHENZENTRUM steht Ihnen und Ihrem Kind mit einem Spezialistenteam zur Verfügung.