Hinter den Kulissen - ein Interview mit Tina Weber

Tina Weber leitet seit 2009 den Bereich Leistungsabrechnung, Regularien und Standesrecht und ist seit 2017 Mitglied der Geschäftsleitung.

Frau Weber, wann und wie sind Sie zu KOPFZENTRUM gekommen?
T. Weber: Im Sommer 2009 war im KOPFZENTRUM eine Stelle als Assistenz der Geschäftsleitung ausgeschrieben, auf die ich mich beworben habe. Es folgten intensive Gespräche und am Ende konnte ich von mir überzeugen. Im November 2009 habe ich dann im KOPFZENTRUM begonnen zu arbeiten.

Was haben Sie vorher beruflich gemacht?

T. Weber: Nach dem Abitur habe ich bei der Sparkasse Leipzig eine Ausbildung zur Bankkauffrau begonnen. Anschließend konnte ich viele Erfahrungen als Privatkundenberater bei der Sparkasse sammeln, die mir bis heute immer wieder hilfreich sind. Meine Zeit in der Bank hat mir sehr viel Spaß gemacht, allerdings hat mich der neue Aufgabenbereich im KOPFZENTRUM mehr gereizt.

Was macht eine Chefin der Leistungsabrechnung?
T. Weber: In erster Linie bin ich zusammen mit meinem Team der Ansprechpartner zu allen Themen der Abrechnung von medizinischen Leistungen, den Regelungen der einzelnen Gebührenordnungen und damit verbundenen rechtlichen Themen. Wir erstellen die Abrechnungen gegenüber den Krankenkassen und prüfen die Abrechnungsbescheide. In diesem Zusammenhang bin ich auch ein wichtiges Bindeglied zur Finanzbuchhaltung. Mit der Prognose der Umsatzzahlen bilden wir die Grundlage für die Liquiditätsplanung. Nicht zuletzt gehe ich regelmäßig in das Training mit unseren Mitarbeitern und Ärzten und informiere über abrechnungsrelevante Neuerungen.
Als Chefin der Leistungsabrechnung bin ich aber auch Ansprechpartner für spezielle Fragen von Patienten und Kostenträgern. Ich  stehe immer wieder im Kontakt mit den Aufsichtsbehörden und führe Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen. 

Können Sie schätzen wie viele Zahlen Sie Tag für Tag ansehen?
T. Weber: Es sind auf jeden Fall sehr, sehr viele.

Wie soll ein Arzt oder medizinischer Trainer denn eine solche Datenflut alleine bewältigen?
T. Weber: Das Gesundheitswesen in Deutschland ist sehr komplex und stellenweise nur schwer nachvollziehbar. Das kann ein Einzelner neben seiner eigentlichen Tätigkeit, der Versorgung der Patienten, nur sehr schwer bewerkstelligen. Genau aus diesem Grund gibt es meine Abteilung. Wir wollen unsere Ärzte in diesem Punkt unterstützen, sodass sie sich hauptsächlich um die Behandlung der Patienten kümmern können.

Dann haben Sie ja das Steuer für alle Leistungen in der Hand, die KOPFZENTRUM erbringt. Macht Ihnen das manchmal Angst?
T. Weber: Angst macht es mir nicht, eher habe ich sehr großen Respekt vor dieser Verantwortung. Aber ich weiß, dass ich ein tolles Team hinter mir habe, das mich tagtäglich großartig unterstützt.

Haben Sie so etwas wie eine Lieblings-Software?

T. Weber: Man könnte behaupten, dass ich mit Excel verheiratet bin.

Was ist Ihr schönster Moment im Beruf?

T. Weber: Wenn die Quartalsabrechnung fertiggestellt und an die Kassenärztliche Vereinigung verschickt ist. Das ist der Moment, in dem ich tief durchatme. In einer Zeit, in der die Datenmengen und Regularien immer weiter zunehmen, die Fristen zur Fertigstellung jedoch gleichbleiben, bin ich stolz, wie wir in den vergangenen Jahren die Arbeitsabläufe gemeinsam optimiert haben und uns immer aufeinander verlassen können.

Kann ich als Patient mit Ihnen Kontakt aufnehmen?
T. Weber: Selbstverständlich! Unser Abrechnungsservice steht allen Patienten – unabhängig von dem Versicherungsstatus – jederzeit persönlich und kostenfrei zur Verfügung. Sie erreichen uns via E-Mail unter abrechnung@kopfzentrum-gruppe.de oder unter 0341/33 733 -190/-143/-104.

Wissen Sie, was eine Behandlung bei KOPFZENTRUM kostet?
T. Weber: Eine Behandlung im KOPFZENTRUM kostet im Durchschnitt zwischen 10 bis 70 Euro. Das hängt jedoch stark von der jeweiligen Fachrichtung und der Erkrankung ab und der damit verbundenen, erforderlichen Diagnostik. Ich kann alle Patienten ermutigen, sich über die tatsächlich entstandenen Kosten bei uns zu erkundigen. Wir geben dazu sehr gerne Auskunft. Es ist im übrigen auch Ihr gutes Recht.

Verraten Sie uns auch noch, wie Sie die ­Mitarbeiter des Jahres bestimmen?
T. Weber: Wir vergleichen die Leistungen unserer Mitarbeiter in erster Linie durch die sogenannte Prozesstreue. Ein besonders hoher Anteil von korrekten und erfolgreichen Behandlungen ist uns in jedem Fall wichtiger als die bloße Menge an Patienten oder Umsatz.

Was schätzen Sie an KOPFZENTRUM als ­Ar­beit­geber?
T. Weber: KOPFZENTRUM ist ein innovatives und modernes Familienunternehmen, was es sich zur Aufgabe gemacht hat, Medizin besser zu machen. Dabei stehen die Patientensicherheit neben dem Qualitäts- und Komfortversprechen immer an oberster Stelle. Es ist toll, ein Teil dieser Philosophie zu sein und täglich in einem so modernen Arbeitsumfeld arbeiten zu können.
KOPFZENTRUM gibt Jedem, der motiviert, ehrgeizig und einsatzbereit ist, eine Chance, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. So stammen fast alle leitenden Mitarbeiter aus den „eigenen Reihen“.

KOPFZENTRUM bietet allen Mitarbeitern ein internes Aus- und Weiterbildungsprogramm. Es findet beispielsweise neben einer internen Zertifizierung unserer Ärzte mindestens einmal im Monat eine Veranstaltung mit wechselnden medizinischen Themen der KOPFZENTRUM Akademie statt. Für unsere Praxismitarbeiter bietet KOPFZENTRUM eine interne Weiterbildung vom „Receptionist“ zum „Medical Officer“ an, in der sich unsere nicht-medizinischen Mitarbeiter fachlich weiterqualifizieren können. Solche Entwicklungsmöglichkeiten in einem Unternehmen sind nicht selbstverständlich.