KOPFZENTRUM Cochlea Hearing and Implant Centre

Patienten berichten


Dagmar S.
Dagmar S. zum Thema Hörgeräte

Interview mit Dagmar Starke - zum Thema Hörgeräte

Hat Sie die Empfehlung des Ohrenarztes das überrascht, ein Hörgerät zu probieren?
Ja! Ich habe gedacht mein linkes Ohr muss nur gespült werden, weil es einfach etwas verstopft ist. Der Termin ging sehr schnell. Nur im linken Ohr hatte ich gar nichts.
Ich habe aber mit dem Enkelsohn gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Seine piepsige hohe Stimme konnte ich nicht mehr hören, dann die Klingel nicht und so weiter…

Nachdem der Ohrenarzt Sie überredet hatte, wie war Ihr Empfinden bei der Beratung durch den Akustiker?
Super. Aber am ersten Tag war ich noch nicht so weit. Der Arzt hat mir so viel erzählt, was ich erst mal verdauen musste. Nach ein paar Tagen habe ich dann einen Termin gemacht.
Die Beratung und Anpassung waren sehr gut. Und die Nähe hier zum HNO Arzt ist praktisch.

Hat das Hörgerät Ihr Hörempfinden verändert?
Ja, sicher. Ich höre wieder die Uhr ticken. Ist alles wieder viel deutlicher.

Ist das Hörgerät die gesetzliche Zuzahlung wert oder würden Sie sich hier eine andere Lösung wünschen?
Na ja, ich musste 600 Euro zuzahlen. Bei meiner kleinen Witwenrente ist das viel Geld, das habe ich nicht einfach so zur Verfügung.
Keine oder weniger Zuzahlung wären für mich natürlich eine Erleichterung.

Wie haben Sie die direkte Versorgung, Praxis an Praxis zwischen KOPFZENTRUM und Akustiker empfunden?
Super, weil es so praktisch Tür an Tür ist. Da konnte ich ganz einfach die Termine gut verbinden.

Können wir etwas besser machen?
Ich kann mich überhaupt nicht beschweren. Ich war lange nicht beim HNO Arzt. Hier ist alles wirklich klasse. Ich fühl mich einfach gut aufgehoben.

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Werner T.
Interview mit Werner T. - CI

Interview mit Werner T. - CI-Träger

Ein Cochlea Implantat ist eine große Veränderung für den Patienten. Dort, wo bis heute kein Hören möglich war, liefert ein CI plötzlich Informationen an die Hörareale des Gehirns. Der Patient kann Schritt für Schritt Töne, Geräusche, Wörter und Sätze wahrnehmen.

Was hatten Sie für Beschwerden?
Meine Ohren wurden immer schlechter. Ich konnte zwar noch hören, aber es klang wie ein schlecht eingestelltes Radio, ganz verzerrt. Über 5 Jahre ist es immer schlechter geworden.

Was ist schon alles versucht worden?  Wie war der Leidensweg?
Ich bin alle 3 Monate zu meinem alten Ohrenarzt gegangen, aber der konnte mir nicht helfen. Ich hatte zwar ein normales Hörgerät, aber das hat nichts genutzt.
Als Folge habe ich mich immer mehr zurückgezogen. Auf Feiern habe ich nichts mehr gesagt, weil ich zu viel nachfragen musste um den Gesprächen zu folgen. Meine Frau hat dann ‚übersetzt‘.
Zufällig habe ich dann eine Werbung von KOPFZENTRUM gesehen und bin an den Ostplatz gegangen.

Hat Sie unser Arzt / MOFREC gut informiert?   
Aber ja. Die Ärztin hat mich gut behandelt und dann wegen der Schwerhörigkeit an Prof. Strauss überwiesen.

Warum haben Sie sich für die Behandlung entschieden?

Ich wollte wieder am Leben teilnehmen.

Wie haben Sie die Behandlung empfunden?

Sehr gut abgestimmt. Die Voruntersuchungen fanden im Hörgeräte-Zentrum statt.
Die Kooperation zwischen GROMKE, der Logopädie und dem KOPFZENTRUM verlief durchweg reibungslos. Es hat mich dabei auch gar nicht gestört, dass ich an unterschiedliche Standorte musste. Ich muss ja eh jedes Mal hinfahren.

Wann haben sich die Beschwerden gebessert?
Es hat eine Weile gedauert, bis man sich an das Gerät gewöhnt hat.

War es die Kosten und Mühe wert?
Aber ja, ich würde den Eingriff immer wieder machen lassen.
Selbst meine Kinder sagen oft: ‚Der Vater nimmt wieder teil‘.

Wieso würden Sie das Verfahren weiterempfehlen?

Ich empfehle das schon allen betroffenen Freunden – weil ich heute nicht mehr auf das CI verzichten könnte.

Können wir etwas besser machen?
Da fällt mir wirklich nichts ein. Ich bin sehr zufrieden mit der menschlichen Behandlung. Und es geht zügig – die Zeiten werden eingehalten.

Lieber Herr Trescher, uns interessiert Ihr Statement zu folgenden Hypothesen:

Die ambulante Implantation ist auch für ältere Menschen komfortabel und in keiner Weise gefährlich.
Ja. Ich war überrascht, dass alles so schnell ging. Um 8 Uhr war die Operation und als um 12 Uhr meine Frau anrief, konnte ich schon wieder Zeitung lesen. Ich hätte da schon gut nach Hause gehen können.

Die ambulante, wohnortnahe Rehabilitation ist eine effiziente Methode, das Verstehen mit dem CI wieder zu erlernen.

Unterstütze ich. Für mich war es so viel komfortabler, als für Wochen woanders zu sein. Ich habe mein häusliches Umfeld sehr genossen.

Auch (sehr) alte Menschen profitieren von einer einseitigen CI. Das Geld der Solidargemeinschaft ist gut angelegt.
Kann ich nur bestätigen. Wenn ich das CI rausnehme, ist wieder der alte Zustand.

Forderungen der Lobbisten nach stationären Aufenthalt und aufgeblasener Reha sind an diesem Beispiel nicht nachzuvollziehen.

Das sehr ich genauso.

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Marianne A. - im Interview mit H. Hachmeister
Interview mit Marianne A. - CI-Trägerin

Interview mit Marianne A. - CI-Trägerin

Ein Cochlea Implantat ist eine große Veränderung für den Patienten. Dort, wo bis heute kein Hören möglich war, liefert ein CI plötzlich Informationen an die Hörareale des Gehirns. Der Patient kann Schritt für Schritt Töne, Geräusche, Wörter und Sätze wahrnehmen.

KOPFZENTRUM befragte die Patientin Marianne Ansperger knapp 1 Jahr nach der Implantation im KOPFZENTRUM Cochlea Implant Zentrum (CIZ) über diese spannende Zeit und die Veränderungen des alltäglichen Lebens.

Frau Ansperger, wie war der Moment der Aktivierung des CI 4 Wochen nach der Implantation, also das erste Mal Hören nach 60 Jahren Schwerhörigkeit und Taubheit für Sie?

Großartig. Es war, als hätte sich eine Tür in eine andere Welt aufgemacht. Auf einmal echten Kontakt zu meinen Mitmenschen, zu meiner Umwelt. Wirklich ein neues Lebensgefühl.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie die ersten Worte mit dem CI verstehen konnten?

In Kombination mit meinem noch vorhandenen Hörgerät etwa zwei Wochen. Ich hatte auch keine Probleme mit dem Tragen des CI und konnte es sofort ganztags einsetzen.

Was hat Ihnen bei dem Hörtraining am besten geholfen?

Das Hören ohne mein Hörgerät, nur mit dem CI. Das trainiere ich auch jeden Abend zu Hause vor dem Fernseher. Das ist keine Arbeit, sondern macht Spaß…

Hatten Sie nach der Operation eigentlich große Schmerzen?

Kaum. Ich habe in der ganzen Heilphase zweimal eine Schmerztablette zum Schlafen genommen, tagsüber keine.

Wie hat sich Ihr Leben mit dem CI verändert?

Ich bin seit der Schulzeit schwerhörig und das Hörvermögen nahm immer mehr ab. Sie stehen als tauber Mensch neben der Gesellschaft. Und nun wieder mitten drin – mit sehr viel mehr Lebensqualität.

Würden Sie den Schritt noch einmal gehen?

Uneingeschränkt: Ja! Nur viel eher. Aber so lange gibt es diese tolle Technik ja auch noch nicht.

Können wir etwas besser machen?

Ich wüsste nicht was – der Service war von A bis Z perfekt. Arzt, Akustiker und Logopäde in enger Abstimmung. Sogar ein Shuttle-Service hat uns abgeholt. Was soll da noch besser werden?





Stephanie S. - im Interview mit H. Hachmeister
Interview mit Stephanie S. - CI-Trägerin

Interview mit Stephanie S. - CI-Trägerin

KOPFZENTRUM befragte die Patientin Stephanie S. (26) 1,5 Jahre nach der Implantation im KOPFZENTRUM Cochlea Implant Zentrum (CIZ).

Stephanie, wie war der Moment der Aktivierung des CI 4 Wochen nach Implantation, also das erste Mal Hören seit Ihrer Geburt für Sie?

Das war ein sehr komisches Gefühl. Alle Geräusche, die ich jetzt zum ersten Mal gehört habe, mussten ja zugeordnet werden. Das war ungewohnt und irritierend - und hat etwas Kopfschmerzen verursacht.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie die ersten Worte mit dem CI verstehen konnten?

Die ersten drei Monate habe ich nur Geräusche wahrgenommen. Dann so langsam die ersten Wörter verstanden.

Was hat Ihnen bei dem Hörtraining am besten geholfen?

Das Training mit der Logopädie und die immer exakte Einstellung des Hörgerätes.

Hatten Sie nach der Operation eigentlich Schmerzen?

Ja, etwa eine Woche. Trotzdem war es insgesamt ein gutes Gefühl.

Wie hat sich Ihr Leben mit dem CI verändert?

Ich kann endlich an einem ‚normalen Leben‘ teilnehmen und fühle keine ständige Benachteiligung mehr.

Würden Sie den Schritt noch einmal gehen?

Uneingeschränkt: Ja. Ich wollte hören können!

Können wir etwas besser machen?

Aus meiner Sicht war alles sehr gut.





 
Babett O.
Interview mit Babett O. - Trägerin eines Vibrant Soundbridge Implantates

Interview mit Babett O. - Trägerin eines Vibrant Soundbridge Implantates

Viele von uns leben ohne jegliche gesundheitliche Einschränkungen. Das macht es oft nur schwer vorstellbar, wie sich z.B. Menschen mit erheblichen Sehschwächen oder Gehörverlust fühlen und im Alltag zurechtkommen. Dank moderner Medizintechnik ist heute eine große Zahl von Erkrankungen behandelbar, mit der Möglichkeit auf Linderung oder gar Heilung. Babett Oehler, Patientin der ACQUA Klinik und Trägerin eines Vibrant Soundbridge Implantates, erzählt aus persönlichen Erfahrungen, wie es ist, von heute auf morgen wieder ‚ganz normal‘ hören zu können.

Babett, Sie haben im vergangenen Jahr eine Vibrant Soundbridge implantiert bekommen. Wie waren Ihre Erwartungen und Vorstellungen an das Behandlungsergebnis, als Sie sich für den Eingriff entschieden haben?

Auf Grund mehrerer erfolgloser Operationen im Vorfeld war ich etwas verunsichert, aber voller Hoffnung. Bislang hatte nichts geholfen, alle Versuche waren fehlgeschlagen. Die Vibrant Soundbridge war meine letzte Option.

Haben Sie sich gut aufgeklärt und beraten gefühlt?

Ja, absolut. Zuerst war mir eher unwohl bei dem Gedanken, mir etwas in den Kopf implantieren zu lassen. Aber Frau Dr. Modemann hat mir mit viel Geduld alles ganz genau erklärt und mir die Angst genommen.

Hatten Sie nach der Operation Schmerzen?

Unmittelbar nach der OP hatte ich die, aber im absolut erträglichen Rahmen. Nicht mal Schmerzmittel habe ich gebraucht. Lediglich beim Liegen oder bei Bewegungen, bei denen ich den Kopf anstrengen musste, war es etwas unangenehm.

Wie haben Sie die ersten Wochen nach der Implantation empfunden?

Die ersten Wochen waren bis auf die leichten Schmerzen in erster Linie spannend. Ich habe nur auf den Tag gewartet, an dem der äußere Teil der Soundbridge angebracht werden würde. Bis dahin hatte ich schlaflose Nächte, vor allem aus Neugierde und Vorfreude.

Wie war der Moment der Aktivierung des implantierbaren Hörgerätes 4 Wochen nach der Implantation für Sie?

Unglaublich. Plötzlich habe ich so viele Geräusche wahrgenommen. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Anfangs hatte ich sogar etwas Angst vor ungewohnten Geräuschen oder Lärm, dass ich mich erschrecken könnte. Aber das ging alles prima. Heute sind es nur die ganz hohen Töne, die manchmal noch etwas stören.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie besser als ohne (herkömmliches) Hörgerät hören konnten?

Das ging sofort. Ich habe den Unterschied von jetzt auf gleich spüren – oder besser hören – können. Da ist mir erstmal bewusst geworden, wie schlecht der Zustand meines Gehörs vorher tatsächlich war.

War ein spezielles Hörtraining nötig?

Nein. Herr Willenberg vom Gromke Hörzentrum hatte mir das Gerät nach einer zweiwöchigen Testphase nochmal nachjustiert. Abgesehen davon war kein weiteres Training nötig. Das hat mich selbst überrascht, aber natürlich auch gefreut.

Wie hat sich Ihr Leben mit dem implantierbaren Hörgerät verändert?

Zum absolut Positiven. Früher konnte ich besonders in Räumen mit mehreren Menschen nichts verstehen oder musste mehrfach nachfragen, wenn jemand mit mir gesprochen hat. Oder ich habe gar nicht reagiert, weil ich es schlichtweg nicht gehört habe und wurde so oft als desinteressiert eingeschätzt. Das hat schon sehr an mir genagt. Das ist jetzt alles anders. Ich höre heute eigentlich so gut wie jeder andere gesunde Mensch auch. Das ist wirklich beeindruckend und erleichternd.

Ist die VSB einem herkömmlichen Hörgerät überlegen?

Für mich persönlich ist sie das. Das liegt aber in erster Linie daran, dass bei mir auf Grund der Anatomie meiner Ohren ein gewöhnliches Hörgerät nicht möglich ist.

Haben sich Ihre Vorstellungen und Erwartungen erfüllt?

Sie wurden sogar übertroffen. Ich hätte mir nie vorstellen können, welchen Unterschied das Implantat macht. Ich wollte einfach nur wieder ‚normal‘ hören und das ist nun möglich. Ich würde mir maximal wünschen, dass das Gerät noch kleiner und weniger sichtbar wäre, als es ohnehin schon ist. Aber das ist im Moment eher ein Luxusproblem und rein technisch sicher nur eine Frage der Zeit.

Würden Sie den Schritt noch einmal gehen?

Auf jeden Fall!

Können wir etwas besser machen?

Da fällt mir im Moment nicht wirklich was ein. Ich habe mich von der Beratung, bei und unmittelbar nach der Operation bis zur Nachbehandlung bestens aufgehoben gefühlt. Vielen Dank an Professor Strauss und sein Team, aber auch an Herrn Willenberg von Gromke dafür, dass sie mir mein Gehör wiedergegeben haben.

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