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Chronische Sinusitis oder nicht?

Professionelle Klarheit mit der Digitalen Volumentomographie (DVT) und der DVT-basierten Segmentierung (CBCS)

Seit 2014 haben unsere Ärzte mehr als 2.000 DVT-Aufnahmen der Nasennebenhöhlen (NNH) erstellt und ausgewertet. Um die Aussagekraft weiter zu verbessern, wurde in Kooperation mit der Universität Magdeburg eine Software zur automatischen Darstellung des NNH-Systems angepasst. Dieses Verfahren steht ab sofort allen Patienten offen. Bitte beachten Sie dazu folgende Punkte:

1. Ein DVT (Digitale Volumentomographie oder Conebeam CT) ist für die Fragestellung einer Sinusitis die bessere Option für den Patienten. Sie kann in besserer Auflösungsqualität mit weniger Strahlenbelastung die NNH als Volumen abbilden. Eine Rekonstruktion, welche die Auflösung und Genauigkeit beschränkt, entfällt. Der DVT-Datensatz macht die OP-Navigation bis zu 2-fach genauer.

2. Die althergebrachte Deutung der „Verschattungen“ sind überholt. Verschattungen der NNH im Röntgenbild stellen nur die Folge, nicht aber die Ursache der Sinusitis dar.

3. Die Frage „OP oder nicht?“ kann – auch ohne chirurgische Erfahrung – objektiv beantwortet werden. Mit Hilfe von Softwarealgorithmen können die 3-D-Struktur der NNH dargestellt und Engstellen erkannt werden. Der Arzt kann mit dem Parameter „Drainageindex“ die Frage nach der Ursache der Sinusitis eindeutig beantworten.

Wie kann ich meinen Patienten zur DVT-Untersuchung schicken?
Bitte stellen Sie dem Patienten einen Überweisungsschein mit dem Auftrag „DVT NNH mit Segmentierung“ und eine indikationsrechtfertigende Diagnose, z. B. V. a. chronische Sinusitis, aus. Ein Termin kann durch den Patienten vereinbart werden:
• telefonisch unter 0341.33 7 33 114 von 8 bis 20 Uhr
• Online-Terminreservierung
Wir garantieren eine Untersuchung innerhalb von 5 Werktagen. Der Patient erhält den Datensatz (CD-ROM) und die Auswertung. Er wird nicht ärztlich beraten, sondern direkt wieder zu Ihnen geschickt.

Wie wird die DVT-Untersuchung abgerechnet?
Die Untersuchung wird mit einer Eigenleistung von 150 Euro (Zuzahlung für GKV-Patienten) bzw. rund 280 Euro (erstattungsfähige GOÄ-Abrechnung für PKV-Patienten) mit dem Patienten abgerechnet.

Wie wird meine Leistung als indikationsstellender Arzt erstattet?
Als Mitglied des STPQM-Programms werden dem indikationsstellenden Arzt 10 Euro für den zusätzlichen Aufwand im Rahmen der Qualitätssicherung und Evaluation erstattet. Dazu ist eine Kooperationsvereinbarung, die mit vielen Kollegen bereits existiert, erforderlich. Für nähere Informationen zu der Kooperationsvereinbarung wenden Sie sich hierzu gern an unsere Abteilung STPQM per E-Mail: pia.schmitz@kopfzentrum-gruppe.de oder telefonisch unter: 0341. 33 73 31 06.

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