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Kopfzentrum GruppeIntratympanale Steroid-Injektion

Intratympanale Steroid-Injektion

Wie kann ein Hörsturz/Tinnitus/Schwindel richtig behandelt werden?

Für einige Menschen ist die intravenöse Cortisongabe bei plötzlicher Schwerhörigkeit, Schwindel oder Ohrgeräuschen wegen Nebenwirkungen als problematisch anzusehen. Dies gilt zum Beispiel für medikamentös schlecht eingestellte Diabetiker, alte Menschen, aber auch bei bestimmten Herzerkrankungen. Manchmal kann eine vorangegangene Cortisontherapie als Infusion auch nicht den gewünschten Erfolg erbracht haben. Eine weitere Möglichkeit der Therapie stellt dann die intratympanale Steroid-Injektion (ITSI) dar. Hier wird ein hochdosiertes Cortisonpräparat durch das betäubte Trommelfell direkt ins Mittelohr injiziert und gibt seine Wirkung unmittelbar an das erkrankte Innenohr ab. 

In der aktuellen S1-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wird bei  einem Hörsturz eine hochdosierte Glukokortikoid-Therapie als intravenöse Infusion und / oder Injektion direkt in das Mittelohr empfohlen (Stand April 2021). 

Ablauf: Was passiert bei dem Eingriff? 
Der Eingriff erfolgt unter Lokalbetäubung. Es erfolgt ein winziger Schnitt in das Trommelfell. Unter endoskopischer Sicht (das Endoskop ist 0,8 bis 4 mm im Durchmesser) kann jetzt das Mittelohr eingesehen werden. Anschließend wird Prednisolon unter endoskopischer Kontrolle in das Mittelohr gespritzt. Der Eingriff dauert zwischen 5 und 20 Minuten.

Erfolgsaussichten: Bringt der Eingriff wirklich etwas? 
Die Behandlung des Hörsturzes zeigt bei richtiger Indikation eine Ansprechrate von über 80 % (siehe Performance Report auf www.acqua-klinik.de). Bei anderen Erkrankungen ist der Eingriff seltener erfolgreich. Das liegt an den Erkrankungen, die im Innenohr lokalisiert sind und nur unter günstigen Umständen auf die Therapie in vollem Umfang ansprechen. Gelegentlich sind eine Wiederholung der Wirkstoff-Injektion oder andere Therapieschritte notwendig. 

 

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Intratympanale Steroid-Injektion (ITSI)
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