Leistungen Neurologie

Wir bieten alle wissenschaftlich bewiesenen und effizienten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der Neurologie an. Dabei setzen wir konsequent die Leitlinien der deutschen und europäischen Fachgesellschaften in unseren internen Standards um. Nachfolgend können Sie für die häufigsten Beschwerden erste Informationen einsehen. Für weitergehende Beratung besuchen Sie bitte unsere Filialen, rufen oder mailen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Welche Beschwerden führen Sie zu uns?

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sollten zunächst in ihrer Ursache untersucht werden. Hierzu führen wir standardisiert diverse technische Untersuchungen (MRT, EEG) zum Ausschluss einer verifizierbaren funktionellen oder strukturellen Ätiologie durch. In einem 2. Schritt wird dann anhand des anzunehmenden Kopfschmerzsyndroms, ein individueller Therapieplan erstellt. Dies kann von nichtmedikamentösen über bedarfsorientierte medikamentöse Maßnahmen bis hin zu komplexen Prophylaxestrategien reichen.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine häufige Erkrankung des peripheren Nervensystems, konkreter des Nervus Medianus. Dabei kommt es durch verschiedene Ursachen zu einem verstärkten Druck auf den Nerven im Bereich des Handgelenkes. Zur Entscheidung über die richtige Therapiestrategie, erfolgt eine standardisierte elektrophysiologische Quantifizierung des Schadens. Komplexer werden die Diagnoseverfahren bei sich überschneidenden oder konkurrierenden Schädigungsmechanismen, z.B. bei einer zusätzlichen Schädigung im Bereich der Halswirbelsäule. Auch andere sogenannte Engpasssyndrome (Sulcus Ulnaris Syndrom, Tarsaltunnelsyndrom etc.) werden in unserem elektrophysiologischen Labor diagnostiziert.

Schwindel

Schwindel kann viele Ursachen haben. Statistisch finden sich diese nur selten im neurologischen Fachgebiet. Jedoch sind die potentiellen neurogenen Ursachen oft mit ernsten Erkranungen assoziiert, was eine diesbezügliche Umfelddiagnostik begründet. Neben einer funktionellen Darstellung der am Gleichgewicht beteiligten Hirnstrukturen, empfehlen wir daher in den meisten Fällen auch eine hochauflösende Darstellung des Gehirns einschließlich des Hirnstammes (MRT).

Multiple Sklerose - Verdacht

Der Verdacht auf eine neurologische Systemerkrankung entsteht häufig bei anderweitig nicht eindeutig zuzuordnendnen Beschwerden. Damit verbunden sind Ängste sowie der nachvollziehbare Wunsch einer raschen und umfassenden Abklärung. Als Schwerpunktpraxis für neuroimmunologisch vermittelte Erkrankungen, insbesondere der MS, nehmen wir diese Ängste sehr ernst. Wir sind in der Lage, rasch alle entscheidenden Diagnoseverfahren ambulant durchzuführen (inkl. Lumbalpunktion) und damit in der Regel nach wenigen Tagen eine eindeutige Aussage zu treffen. Im Falle einer MS Diagnose bieten wir das gesamte Spektrum aller verfügbarer Therapeutika, also von den bewährten Basistherapeutika bis hin zu monoklonaler Antikörpertherapie, Methotrexat oder auch den sogenannten „Orals“, also den modernen Therapeutika in Tablettenform. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang, dass wir durch die reglemäßige Teilnahme an klinisch pharmakologischen Studien sowohl Therapeutika im Entwicklungsstadium anbieten können, als auch im Zulassungsfall über einen Erfahrungsvorlauf mit diesen Präperaten verfügen. Die enge Kooperation mit den hausinternen physikalischen und kognitiven Therapieformen rundet die Versorgung dieser schweren Krankheitsformen ab.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören zu den häufigen Beschwerden in den ärztlichen Praxen. Die Ursachen können funktionell im Bereich einer Dysbalance der Haltungs- und Bewegungsmuskulatur liegen. Es können aber auch strukturelle Veränderungen wie der sogenannte Bandscheibenvorfall zu den schmerzhaften Symptomen führen. Der Nerv ist in der Mehrzahl der Fälle der „Leidtragende“, selten die eigentliche Ursache. Trotzdem macht sich eine neurologische Diagnostik häufig nötig. Sei es zur Abgenzung der unterschiedlichen Ursachen oder zur Bestimmung des Ausmaßes der Nervenschädigung, z.B. als Grundlage einer OP Empfehlung.  In einer neurologisch-schmerztherapeutischen Kombination können wir ferner Empfehlungen für eine dezidierte Therapie der neuropathischen Komponente des Schmerzes in Ergänzung zu Ihrer Betreuung durch den Hausarzt, den Orthopäden oder Chirurgen geben.

Epileptische Anfälle

Der erste epileptische Anfall ist immer ein Ereignis, welches mit vielen Fragen verbunden ist. Stellt die eigentliche Anfallursache eine medizinische Herausforderung dar, sind dem Patienten häufig andere Fragen näher. Muß ich jetzt immer mit Anfällen rechnen? Was wird aus meinem Führerschein? Kann ich meinen Beruf weiter ausüben? Was wird aus meinem Kinderwunsch? Worauf muß ich achten, was muß ich vermeiden? Die Beantwortung dieser Fragen setzt eine umfassende Diagnostik und individuelle Auseinandersetzung mit der Lebenssituation des Betroffenen vorraus.

Hirntumoren

Tumore des Nervengewebes sowie seiner Anhangsgebilde werden in der neurologischen Diagnostik häufig auffällig  und in der Regel einer neurochirurgischen Therapie bei einem unserer klinischen Partner zugeführt. Während und nach der Therapie (Operation und z.B. Chemotherapie oder Bestrahlung) betreuen wir auch schwerstkranke Patienten in intensiver Kooperation und enger Absprache mit Neurochirurgen und Strahlentherapeuten. Neben der Behandlung der möglichen Folgeerscheinungen der Erkrankung (Epilepsie, Schmerzen, Übelkeit, psychische Veränderungen) sehen wir uns auch als meist ersten Ansprechpartner für den Betroffenen und die Angehörigen in dieser schweren Zeit.

Polyneuropathie

Die Schädigung der peripheren Nerven z.B. durch Diabetes mellitus („diabetischer Fuß“) stellt eine häufige Komplikationen von Stoffwechselerkrankungen, Intoxikationen oder auch Chemotherapien dar. Neben der Diagnostik und Graduierung können wir Aussagen zur Prognose und symptomatischen Therapie treffen.